Bund für Tier- und Naturschutz Ostwestfalen e. V.

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Notfall: „Lucky“ (grau mit weiß) und „Max“ (dunkel getigert mit weiß)


Die beiden ca. einjährigen kastrierten Kater wurden wegen Nachwuchs in der Familie abgegeben. Da sich die hauseigene Katze der Pflegestelle vor lauter Stress mit den jungen Katern das Fell ausreißt, suchen die beiden dringend ein neues Zuhause.

Max wurde als kleiner Kater draußen gefunden. Er hat Koordinationsstörungen (schwankt manchmal etwas beim Laufen), was ihn aber nicht am rennen und springen hindert, wenn auch nur bis etwa Stuhlhöhe.  Max ist total lieb und verschmust, sucht nach ein paar Tagen der Eingewöhnung die Nähe seines Menschen, wobei er dann mit ganzem Herzen kuschelt.

Lucky ist absolut neugierig und unternehmungslustig. Er schmust gerne mit jedem, spielt viel und möchte viel Beschäftigung. Auch er hat leichte neurologische Ausfälle (Koordinationsstörungen, frisst z.B. wie eine Baggerschaufel). Lucky hat eine Linseneintrübung und sieht vermutlich schlecht. Das hindert ihn aber nicht in seinem Forschungsdrang. Allerdings springt Lucky erstmal los und überlegt sich dann, wo er landen will. Er fällt oft runter oder stößt irgendwo gegen, weil er falsch taxiert. Das stört ihn aber nicht – Hauptsache Aktion.

Da die beiden zusammen aufgewachsen sind und sehr aneinander hängen, wünschen wir uns für die beiden eine gemeinsame Vermittlung. Ideal wäre ein eingezäunter Garten, mindestens jedoch ein gesicherter Balkon. Vor allem für Lucky, der mit seinem ungebrochenen Unternehmungsgeist in Freiheit kaum überlebensfähig ist. Beide Kater sind inzwischen mit Hunden vertraut.

Kontakt: 0176 – 62 843 652 (Pflegestelle) oder 0 52 51 – 7 15 50 (Frau Brockmann)

Tobi (geb. 2008, kastriert)


Neun Jahre lebte Kater Tobi bei seiner Familie, die letzten Jahre zusammen mit zwei weiblichen Katzen, die er, als sie als Welpen ins Haus kamen, „adoptiert“, gepflegt und behütet hat. Wegen familiärer Veränderungen, die das Leben der Katzen sehr einschränkten und ihnen sehr zu schaffen machten, trennte sich die Familie zunächst von seinen Katzengefährtinnen. Und nun kann Tobi auch nicht länger bleiben. So traurig es für ihn ist – vielleicht erhält er dadurch die Chance bei neuen Haltern Freigang zu haben, denn als reiner Wohnungskater war er, so meinen seine Besitzer, nie ganz glücklich.

Tobi ist ein freundlicher, sensibler Kater, der es liebt gebürstet zu werden, mit seinem Menschen zu kuscheln und zu spielen. Wir suchen für ihn einen ruhigen Platz bei katzenerfahrenen Leuten, die ihn nach einer Eingewöhnungszeit schrittweise seine Umgebung draußen erkunden lassen. Die Gesellschaft einer anderen Katze würde ihm sicher das Eingewöhnen erleichtern. Weil er aber gegenüber den beiden anderen Katzen der Familie immer zurückgesteckt hat, sollte eine alteingesessene Katze sehr sozial und duldsam gegenüber einer zweiten Katze im Haus sein.

Weil die derzeitige Situation für Toby sehr belastend ist, wünschen wir ihm, dass sich bald liebevolle Katzenfreunde für ihn interessieren.

Kontakt Frau Brockmann, Tel. 05251-71550 oder kontakt@tierschutz-ostwestfalen.de

Mila (geb. ca. 2009, kastriert)


Mila wurde mehr tot als lebendig aufgefunden und anfangs war nicht klar, ob sie überleben wird.

Ihre Geschichte ist sehr traurig: sie lebte mit einem Kater wohlbehütet bei einem jungen Ehepaar. Dieses Ehepaar musste aus beruflichen Gründen für ein Jahr ins Ausland. Die Katzen konnten sie nicht mitnehmen. Über eine Anzeige fand sich eine Frau, die sich als Katzenpension anbot. Als der Tag der Abreise kam, brachte der Besitzer die beiden Katzen zu der angegebenen Adresse. Dort traf er sich mit der Frau vor einem Haus, das einen gepflegten Eindruck machte. Die Frau behauptete, sie könne ihn leider nicht ins Haus lassen, da sie den Haustürschlüssel verlegt habe und nun auf Ihren Partner warten müsse, bis der von der Arbeit käme. Da der Katzenbesitzer sehr in Eile war, überließ er die beiden Katzen in ihren Transportboxen der Frau und übergab ihr einen großen Geldbetrag für die Pensionskosten. Vereinbart war, dass er Mila und den Kater nach dem Auslandsaufenthalt wieder abholt.

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Halbwilde Katzen suchen neue Bleibe auf ländlichem Anwesen


Es handelt sich um zahlreiche freilebende Katzen, die jahrelang auf einem Grundstück von den Bewohnern gefüttert wurden. Allerdings wurde versäumt, dass Ordnungsamt oder das Tierheim zu informieren, so dass die Tiere unkastriert blieben. Aus Altersgründen mussten die Anwohner das Haus nun verlassen und die Katzen befinden sich daher in einer elenden Notlage ohne Bleibe und ohne Futter. Wir kümmern uns derzeit um die Kastrationen, aber unsere Bemühungen, die Versorgung der Tiere sicherzustellen werden leider systematisch von Anwohnern boykottiert mit der Forderung, die Katzen müssten dort verschwinden. Nun suchen wir dringend Menschen, die jeweils ein oder zwei der inzwischen kastrierten Katzen als Mäusefänger auf ihrem Hof aufnehmen würden und die über die Möglichkeit verfügen, die Katzen kurzfristig festzusetzen, damit sie auch dableiben.

Kontakt: 0 52 51 - 7 15 50 (Frau Brockmann)

Sie interessieren sich für eines der Tiere? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Sie erreichen uns wie folgt:


        per Email: Kontakt(at)tierschutz-ostwestfalen.de
        per Tel.: 0 52 51 - 7 15 50 (oder ggf.  per Direktkontakt)

Ist nicht das gesuchte Tier dabei? Rufen Sie uns bitte dennoch an, da wir fast täglich neue Tiere zur Vermittlung oder Patensuche bekommen und die Homepage nicht immer tagesaktuell halten können. Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn Sie uns nicht beim ersten Versuch telefonisch erreichen. In unserem Verein arbeiten ausschließlich ehrenamtliche Helfer. Sie können aber eine Nachricht hinterlassen und wir melden uns umgehend bei Ihnen

Bund für Tier- und Naturschutz Ostwestfalen e. V.     Fon: 0 52 51 - 7 15 50   Mail: kontakt[at]tierschutz-ostwestfalen.de